 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
 |
|
|
|
 |
|
Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Mentorinnen, Liebe Mentees,
Mit großer Freude und Stolz schaue ich zurück auf das erste Cross-Mentoring-Projekt, das wir am 22.01.2004 im Schleswig-Holsteinischen Landtag mit einem Neujahrsempfang starteten. 17 Mentees und Mentorinnen haben wir erfolgreich durch dieses Jahr begleitet und unterstützt. Erfolgreich...
- weil wir Frauen ermutigt haben, in die Politik zu gehen! - weil wir Frauen auf ihrem Weg in die Politik qualifiziert haben! - weil wir Netzwerke geschaffen haben über alle Parteigrenzen und Hierarchien hinweg! - weil wir Netzwerke geschaffen haben, die über das Projekt hinaus andauern werden!
Ich danke den Mentorinnen, dass sie trotz ihrer knappen zeitlichen Verfügbarkeit, dies Projekt maßgeblich mitgestaltet haben. Aus den vielen Gesprächen habe ich immer wieder entnommen, dass diese Mentoring-Beziehungen für beide Seiten befruchtend waren. Eine persönliche und kritische Begleiterin zu haben, ist natürlich auch als Mentorin sehr spannend und gibt sicherlich viele neue Anregungen.
Dieses Projekt wäre nicht möglich gewesen ohne die finanzielle Unterstützung der parteinahen Stiftungen, der Landeszentrale für Politische Bildung und den Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Die Durchführung der Seminare, die beiden Neujahrsempfänge und die Netzwerkparty sind von unseren Sponsoren finanziert worden. Herzlichen Dank!
Die Netzwerke, die im Rahmen des Cross-Mentoring-Projektes entstanden sind, haben sich nicht auf die direkten Mentoringteilnehmerinnen beschränkt. 100 bis 150 Teilnehmerinnen haben an den Empfängen und an der Netzwerkparty teilgenommen und sich aktiv am „Netzwerkeln“ beteiligt. Der LandesFrauenRat hat hier seiner ureigensten Aufgaben Rechnung getragen.
Das Projekt Cross-Mentoring wird nach der Landtagswahl in einem neuen Matching weitergeführt werden. Fast alle Sponsoren unseres Projektes haben einer Fortführung und einer weiteren Finanzierung zugestimmt. Wir werden aus den guten Erfahrungen, die wir gemacht haben, profitieren und dafür Sorge tragen, dass die „Ex-Mentees und Ex-Mentorinnen“ auch in den weiteren Verlauf miteinbezogen werden.
Wir werden unsere Netzwerke pflegen....
Renate Oestergaard
|
|
 |
|
Konzeption: |
|
 |
|
Mehr Frauen in die Politik – Politikerinnen fördern den Nachwuchs
Cross – Mentoring : ein Kooperationprojekt zwischen dem LandesFrauenRat Schleswig-Holstein e.V.: Renate Oestergaard, Christiane Möller, Susanne Bimberg und dem fraktionsübergreifenden Arbeitskreis „Frauen im Landtag“: Jutta Schümann, Anna Schlosser-Keichel, Ingrid Franzen(SPD), Irene Fröhlich (Bündnis 90 / Die Grünen), Caroline Schwarz, Herlich Marie Todsen-Reese (CDU), Silke Hinrichsen (SSW), Veronika Kolb (FDP)
Schirmherrin: Ministerpräsidentin Heide Simonis
Was ist Cross - Mentoring? Mentoring ist eine spezifische Form der individuellen Förderung von Nachwuchskräften (Mentees) durch Personen in Führungsverantwortung (Mentorinnen/ Mentoren). Cross-Mentoring bietet für Mentorinnen und Mentees die Möglichkeit, über Generationen, Hierarchien und Parteien hinweg voneinander zu lernen.
Zielsetzung - Förderung des weiblichen Nachwuchses in der Politik - Frauen werden zur Übernahme politischer Funktionen und Ämter ermutigt und unterstützt. - Frauen werden motiviert, sich auf Ämter und Funktionen zu bewerben, sich in für sie interessante Themenbereiche einzuarbeiten und darin politische Handlungskompetenz zu erlangen. - Die Beratungs- und Führungskompetenz von aktiven Politikerinnen wird erhöht. - Netzwerke werden aufgebaut und Kontakte geknüpft - Stärkung und Erweiterung der persönlichen Kompetenz der Mentees und Ment„Türen öffnen“orinnen
Mentorinnen sind Politikerinnen, die führende Positionen in der Politik innehaben oder –hatten, erfahrene Frauen in den Führungsstrukturen der Parteien, die gute Kontakte besitzen, Einfluss ausüben und in ihrem Umfeld anerkannt sind.
Rolle und Aufgabe der Mentorin: - „kritische Freundin“ / treue Ratgeberin - die Mentee als Partnerin respektieren - die eigenen Erfahrungen im Rahmen der Beziehung sinnvoll zum Einsatz bringen - das gemeinsame Arbeiten mit der Mentee an der Ausübung bzw. Übernahme einer politischen Funktion / Strategien entwickeln - der Mentee neue Kontakte ermöglichen / mit der Mentee strategisch ein Netzwerk zu Knüpfen – „Türen öffnen“ -die Aktivitäten der Mentee konstruktiv begleiten
Zielgruppe (Mentees) Zielgruppe dieses Projektes sind Frauen verschiedener Altersgruppen, die sich in unterschiedlichen politischen Bereichen und politischen Ebenen betätigen oder für ein politisches Amt kandidieren wollen. Es sind sowohl Frauen aus allen politischen Parteien, als auch Frauen, die sich noch nicht für eine Mitgliedschaft in einer politischen Partei entschlossen haben, aber engagierte ehrenamtliche Arbeit in einem dem LFR angeschlossenen Verein und Verband, leisten.
Anforderungsprofil der Mentee: - Interesse und Spaß an der politischen Arbeit - Bereitschaft zur aktiven Gestaltung der Mentorring-Beziehung - Frauenpolitisches Interesse - Wunsch und Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung - Kritikfähigkeit - Bereitschaft zur kontinuierlichen Teilnahme an allen Teilen des Projekts - Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit den Erfordernissen, die die Übernahme politischer Ämter und Funktionen beinhalten
Projektleitung Für die Organisation und Durchführung des Gesamtprojektes ist der LandesFrauenRat verantwortlich. Zur Vorbereitung wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der die Trägerinnen des Mentoring-Programms, also der Arbeitskreis “Frauen im Landtag“ und Vorstandsfrauen des LandesFrauenRates, den folgenden Projektplan entwickelt haben. Für die Durchführung der einzelnen Projektbausteine, für die Betreuung der Mentees und Mentorinnen und für die geplanten Rahmenveranstaltungen sowie für den Abschlussbericht ist der LFR zuständig. Die Geschäftsführerin des LFR fungiert als ständige Kontakt- und Ansprechpartnerin für die am Projekt Teilnehmenden.
Finanzierung: Das Projekt wird unterstützt durch die finanzielle Förderung aller parteinaher Stiftungen, der Landeszentrale für Politische Bildung Schleswig-Holsteins sowie des Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtags. - Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Landtags - Landeszentrale für Politische BildungSydslevigsk - Oplysnuigsfarbund - Hermann-Ehlers-Akademie - Friedrich-Ebert-Stiftung - Friedrich-Naumann-Stiftung - Gustav- Heinemann-Bildungsstätte - Heinrich-Böll-Stiftung - Wachholtz Verlag
Der LandesFrauenRat führt die Projektleitung und Projektdurchführung in Eigenleistung durch. Die Mentees entrichten für ihre Teilnahme an den Seminaren einen Beitrag an den LandesFrauenRat.
Erfolgsprognose Das Projekt ist erfolgreich, wenn es gelingt, den beteiligten Frauen Einblick in politisches Handeln und in politische Strukturen zu geben. Dies kann in eine direkte Bewerbung für politische Funktionen einmünden. Frauen sind in der Politik – vor allem als Funktionsträgerinnen – unterrepräsentiert. Das Know-how des strategischen Netzwerkens ist eine dringende Voraussetzung, um Frauen in der Politik zu fördern. Daher nehmen das Netzwerken der Mentees untereinander sowie die strategische Planung von Kontakten für die Mentees mit Unterstützung ihrer Mentorinnen einen wichtigen Stellenwert ein.
|
|
 |
|
Liste der Mentoring-Partnerschaften |
|
 |
|
|
Andresen, Kersten
|
|
|
Beersiek, Michaela
|
|
|
Betge, Friederike
|
|
|
Beyer, Antje
|
|
|
Dr. Böhnke, Birgit
|
|
|
Boyer, Andrea
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
Cross-Mentoring > |
 |
|